Ashley Madison

Ashley Madison | Unser Promi des Tages ist heute mal eine Person die es garnicht gibt. Ashley Madison steht für heimliche Affären zwischen Verheirateten Männern und Frauen. Sie sind also gefangen im „Goldenen Käfig“ und sexuell unterfordert? Mit dieser Ansage ködert das Dating-Portal „Ashley Madison“ verheiratete Männer und Frauen in ihre virtuelle Partner-Datenbank. Diskretion garantiert … oder doch nicht! Eine beunruhigende Nachricht machte am 14. August die Runde. Angeblich hätten Hacker die Mitglieder-Datenbank von Ashley Madison geklaut und machten sich nun daran, die realen Namen der untreuen Ehemänner und Ehefrauen zu veröffentlichen. Eventuell nur ein PR-Stunt. Ob es einer war oder nicht, sei dahingestellt. Die Werbe-Wirkung war jedenfalls enorm. Der Suchbegriff „Ashley Madison“ schoss über Nacht in Google’s Top-10, weltweit.

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Ashley Madison: „Das Leben ist kurz. Gönn‘ dir eine Affäre.

Wir können nicht beweisen, das es sich hier nur um eine echt geschickt eingefädelte kostenlose Werbeaktion handelt. Es ist uns auch irgendwie Schnuppe. Viel interessanter scheinen die schichtbaren Parallelen zur realen Welt zu sein. Männer sind es gewöhnt, in Diskotheken Eintritt zu zahlen, während ihre Beute kostenlos reinkommt. Dasselbe gilt manchmal sogar für Drinks. Die Mädels können sich umsonst betrinken oder erhalten zumindest ihre erste Alkohol-Infusion frei. Männer blechen von Beginn an. So ist das auch bei Ashley Madisen. Es wird sogar noch krasser. Will ein Mann seine Mitgliedschaft beim Online-Dating-Portal kündigen, muss er nochmal zahlen. So wird heute im Internet Geld verdient.

Wen’s interessiert: Hier geht es zum Ashley-Madison-Dating-Portal.